Carportbrand
Feuer in / an Gebäuden
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eingesetzte Kräfte
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Einsatzbericht
Die Feuerwehren Westergellersen, Südergellersen und Kirchgellersen wurden am Sonntag,
dem 10. Mai 2026, zu einem Carportbrand alarmiert. Das Feuer breitete sich schnell aus,
ein Übergreifen auf das Wohngebäude konnte durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr
verhindert werden.
Um 09:39 morgens ging der erste Alarm bei den Feuerwehren Westergellersen und
Südergellersen ein. Kurz darauf rückten die Einsatzkräfte in den Südergellerser Weg nach
Westergellersen aus. Bereits auf der Anfahrt konnte eine deutliche Rauchentwicklung
wahrgenommen und so eine Anfahrt auf Sicht gemeldet werden.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand ein Holzunterstand bereits in Vollbrand und griff auf
das angrenzende Carport über. Aus diesem Grund wurde die Feuerwehr Kirchgellersen
zusätzlich mit an die Einsatzstelle alarmiert. Umgehend wurde eine Riegelstellung zum
Wohngebäude, welches nur einen kleinen Abstand zum Holzunterstand hatte, aufgebaut.
Parallel dazu gingen Einsatzkräfte unter Atemschutz gegen die Flammen vor. Der
eingeleitete Löschangriff zeigte schnell Wirkung, sodass die Flammen niedergeschlagen
werden konnten. Da der Brand jedoch bereits auf das angrenzende Carport übergegriffen
ist, musste die Brandbekämpfung dort weiter intensiviert werden. Mit Hilfe einer tragbaren
Leiter wurde sich Zugang auf das Flachdach des Carports verschafft und die Dachziegeln
der seitlichen Eindeckung entfernt. Nur so gelang es den Einsatzkräften alle Glutnester
ausfindig zu machen und gezielt abzulöschen.
Zur Kontrolle der Dachflächen des Wohngebäudes, des Brandobjektes und des
Nachbargebäudes wurde, durch den Einsatzleitwagen aus Kirchgellersen, eine Drohen mit
Wärmebildkamera zum Einsatz gebracht. Durch die Drohne konnten die Kräfte alle Flächen
kontrollieren und heiße Stellen in den Dachflächen ausfindig machen. Durch die hohe
Strahlungswärme des Feuers, wurde die Dachfläche des Nachbargebäudes zusätzlich von
innen kontrolliert, dort wurde jedoch kein weiterer Schaden entdeckt werden.
Zur Absicherung der Einsatzkräfte wurde durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle ein
Hintergrund-Rettungswagen der DRK Bereitschaft Lüneburg alarmiert. Dieser
Rettungswagen sicherte die vor Ort befindlichen Einsatzkräfte über den gesamten
Einsatzzeitraum ab. Verletzt wurde bei dem Einsatz glücklicherweise niemand.
Für die rund 60 Einsatzkräfte konnte der Einsatz nach rund 2,5 Stunden beendet werden.
Ein Löschfahrzeug aus Westergellersen fuhr das Brandobjekt am Mittag ein weiteres mal
an und kontrollierte die Einsatzstelle abschließend.
Zur Verpflegung der Einsatzkräfte spendete die örtliche Bäckerei Müller zwei Bleche
Kuchen und Kaffee, eine tolle Geste für das Ehrenamt.
Bericht und Bilder: Kilian Eising - Stellvertretender Pressesprecher Feuerwehr Lüneburg
